Meine jetzige Sicht der Dinge und die sich daraus ergebende Arbeitsweise (Kurzfassung siehe ganz unten)

Gudrun Vogt-Schneider

Das Thema Gesundheit / Krankheit hat mich schon immer interessiert und fasziniert. Im Laufe meines Lebens hat sich dazu einiges an Wissen und Erfahrung angesammelt, wobei es mir von Anfang an wichtig war, ‚mit Herz und Verstand‘ sinnvolle Arbeit zu tun.

Durch meine Ausbildung und Arbeit als Krankenschwester lernte ich zunächst die schulmedizinische Denkweise intensiv kennen. Später habe ich durch eigene Krankheiten in der Rolle der Patientin auch die Erfahrung von Leid und Schmerz durchlebt, was mir tiefe Einsichten vermittelt hat und daher im Nachhinein betrachtet durchaus wertvoll war.

Nicht zuletzt bin ich auch dadurch vor über 25 Jahren bei der Naturheilkunde ‚gelandet‘ und habe aufgrund der damit erreichten positiven Ergebnisse für mich und meine Kinder schließlich den Beruf der Heilpraktikerin ergriffen.

Im Laufe dieser Zeit haben sich mein Horizont und damit auch mein Behandlungsspektrum ständig erweitert bzw. verändert. Es wurde immer deutlicher, dass ein Symptom / eine Erkrankung nicht (nur) dazu da sind, wieder entfernt zu werden, sondern dass es vielmehr Sinn macht, dahinter zu schauen: Wo liegen die Ursachen? Was ist mein Anteil / der Teil den ich verändern kann und soll? Welche Botschaft wird mir hier vermittelt? Welches Ungleichgewicht besteht gerade in meinem Körper / in meinem Leben, welche Blockaden wollen erkannt und gelöst werden?

Natürlich ersetzt – insbesondere bei akuten oder gravierenden Erkrankungen – diese Art der Betrachtung nicht eine womöglich notwendige schulmedizinische Diagnostik und Therapie. Begleitend dazu, oder bei leichteren Gesundheitsstörungen auch als Einzelmaßnahme, macht dieser ‚ganzheitliche Blick‘ jedoch in jedem Fall Sinn, und hier ist auch mein Angebot: Symptome mit sanften naturheilkundlichen Verfahren zu lindern und gleichzeitig herauszufinden, was deren Ursachen waren, und diese dann möglichst dauerhaft beheben.

Ein sehr wichtiger Aspekt beim Thema Gesundheit / Krankheit ist für mich allerdings die Prävention, sprich die Vorbeugung, sodass es möglichst gar nicht erst zu Störungen  kommt. Hier gibt es ja die allgemein bekannten Empfehlungen (gesunde Ernährung, angemessene Bewegung, vernünftiger Umgang mit Genussgiften), die natürlich allesamt wichtig sind.

Ein mindestens ebenso wichtiger Faktor ist es aus meiner Sicht, ein gutes Gespür dafür zu entwickeln, ob man sich nicht nur körperlich, sondern auch emotional und sozial wohlfühlt. Hat man gelernt, frühzeitig hinzuschauen, wenn sich etwas nicht gut und stimmig anfühlt, kann man Maßnahmen ergreifen, die Balance wieder herzustellen.

Da dies manchmal ohne Hilfe von außen nicht so einfach möglich ist, sehe ich hier inzwischen einen wesentlichen Aspekt meiner Arbeit: Nicht nur über klärende Gespräche, sondern auch mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests ganz individuell herauszufinden, wo und wie eine sinnvolle positive Veränderung möglich ist. Hierbei Menschen zu unterstützen und in dieser Lebensphase zu begleiten, ist mir ein großes Anliegen. Es ist für mich eine Freude, immer wieder zu sehen, was alles an positiver Entwicklung möglich ist, wenn emotionale Blockaden und hinderliche Denk- und Verhaltensweisen erkannt und beseitigt werden.

Eine neue Dimension kommt ab 2019 in meine Arbeit durch die Ganzheitliche Waldtherapie: Der ‚Wald als Co-Therapeut‘ bringt zusätzliche Aspekte und Möglichkeiten und eine ganz eigene Dynamik mit ein, die definitiv eine Bereicherung darstellen.

Kurzfassung des oben Gesagten

Meine Arbeit zielt weniger darauf ab, Symptome mit Gegenmitteln zu behandeln, sondern ist eher ‚ganzheitlich und nachhaltig‘ angelegt: Ursachen herausfinden und möglichst beseitigen, sowie das Potenzial für positive Veränderungen erkennen und umsetzen helfen.

Wichtig ist mir der Präventionsgedanke. Dazu gehört, Menschen dabei zu unterstützen für sich zu klären, was ihnen hilft, in ihrer Mitte / in ihrer Kraft zu sein und zu bleiben, Alltagsbelastungen und Stress verschiedenster Art in Grenzen zu halten, und so dauerhaft möglichst gesund und vital zu bleiben.

Mitglied in der Union Deutscher Heilprakitker